Jörg Buckmann im „200 Sekunden Time-out Retour“

Jörg Buckmann, Portraitfoto

Standards hinterfragen, Tradiertes überprüfen, Neues wagen – das sind Motoren für Veränderung und Verbesserung. Einer, der das par excellence praktiziert, ist Jörg Buckmann. Ab Ende dieses Jahres geht er selbst einen neuen beruflichen Weg, auf dem er glücklicherweise dem frechmutigem Personalmarketing treu bleibt.

Zeit, seinen informativen und unterhaltsamen „200 Sekunden Time Out“ (wie zuletzt am 30. August auf seinem Blog zu lesen)  eine Retourkutsche zu verpassen. Und ihm drei Fragen zu stellen, die sein bisheriges Schaffen und künftige Vorhaben auf den Punkt bringen. Los geht’s lieber Jörg:

 

Mit Blick auf deine reichhaltige Erfahrung und die neu gewonnene Bewegungsfreiheit als freier Berater, welche Konvention würdest du gerne als erstes aufbrechen?

Ich glaube, es gibt da einiges aufzubrechen. Was mich immer stärker störte, ist die zunehmende Beschränkung der unkonventionellen Umsetzung von Ideen in Form von immer mehr Richtlinien, Prozessabläufen, Genehmigungsverfahren. Mir scheint es manchmal fast so, als würden nicht die CEO die Unternehmen führen, sondern zunehmend die Juristen, Compliance oder der Einkauf. Sie sind in vielen Unternehmen, so scheint mir, die neuen Könige. Die Bürokratie ist weiter auf dem Vormarsch.

Hypes, Trends, Glaubensfragen – du kennst sie sicher alle. Was ist der wichtigste Orientierungspunkt für gute Arbeitgebervermarktung? 

Vielleicht ist alles ja viel einfacher, als wir glauben. Die Basis für eine gute Arbeitgebervermarktung ist doch eigentlich ganz einfach der Wille und die echte Bereitschaft, für seine Zielgruppen etwas wirklich Schönes zu schaffen. Zu versuchen, sie zu verstehen und ihre Informationsbedürfnisse abzudecken, ist dazu möglicherweise der wichtigste Orientierungspunkt. Ich sage bewusst „möglicherweise“ – denn mich haben in den letzten 30 Jahren die Berater, die alles ganz genau wissen, immer genervt. Ich habe vielleicht von den Dingen etwas Ahnung – aber alles ganz genau Wissen tue auch ich nicht.

Du suchst mit und für deine Kunden das Besondere zwischen Unternehmen und (künftigen) Mitarbeitenden. Die Magie des Moments – Entwicklung oder Zufall?

Ich sage mal gut schweizerisch, sprich neutral oder weniger schön formuliert, sich nicht festlegen wollend… Beides! Ich habe oft erlebt, dass es wirklich beide Elemente braucht. Manchmal muss man den Zufall wirklich durch harte Entwicklungshausaufgaben erzwingen, herbeiführen.

Foto: buckmanngewinnt.ch

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